Thema: Tobias Ibeles Texte


Von Col zu Col

Das Wetter war durchwachsen angesagt, doch wir hatten einen Plan B ausgearbeitet: Eine Route über zwei Pässe und zwei Gletscher, zu der wir kaum Informationen hatten, die beinahe unbekanntes Land war. Und wieder einmal wurde ein B Plan zum ganz besonderen, vielleicht zum grösseren Erlebnis.

9. Oktober 2017
Jäger und gejagte

Von Bergsteigern, Jägern und Wild, von Felsgraten, Regenschauern und Szenen, die sich jagen. Von einem Tag Ende August im Gebirge.

20. September 2017
Gratturnen zwischen Gewittern

MeteoSchweiz: „Die Druckverteilung über Mitteleuropa ist ausgesprochen flach…“ …und die Prognose offenbar eine ziemliche Kaffeesatzleserei. Zu unserem Bergtermin Anfang Juli war die Druckverteilung eher tief und mit eher viel Feuchtigkeit in der Atmosphäre, was uns zu pass kam, mussten wir uns doch keine Blösse geben, wenn wir das Ziel reduzierten.

30. Juli 2017
Murgtal

Der Kartier-Sommer des Geologen beginnt in der Stille des Frühlings. Hier bin ich mir so lange selbst überlassen, bis der Alpsommer die Welt herauf bringt und mit ihr die Relation, die sich zuvor in der Wildnis fast verlor, wieder zu Recht rückt.

10. Juli 2017
Frühjahrsreise

Eine Frühjahrstour hat viele Gesichter. Um ein Bergeck wechselt manchmal die Jahreszeiten und mit dem Wetter die Landschaft. Frühjahrstouren begegnen einem häufig anders als man sie geplant hat, sie sind stiller und länger. So auch kurz vor Ostern, vor und über meiner Haustür.

3. Mai 2017
„ei cool!“ – Von Berschis nach Sargans, obenrum

Es ist Mitte Januar und hat Schnee. Jetzt muss ich mich aufraffen und los auf eine erste Skitour der Saison. Doch wohin? Verbindungen für Züge und Busse im Internet geschaut, so vieles ist möglich… Warum nicht einfach von der Haustüre los? Dort ist zwar keine „offizielle“ Skitour aber Schnee, das entscheidende Kriterium, ist da.

1. März 2017
Der Grünten im Allgäu

Jetzt, nach tagelangem Schneefall fast überall, vergisst man rasch, dass noch zum Jahreswechsel wenig winterliche Stimmung war. Der tief verschneite Wald, durch den mein Nachmittagsspaziergang heute führte, weckte die Erinnerung an eine kleine Tour vor einem Jahr, als der erste Schnee um dieselbe Zeit gekommen war. Und zwar ausgerechnet an jenem Tag, als ich den Freund, der im Oberbayrischen lebt, zu einer Tour auf halbem Wege traf.

18. Januar 2017
Advent 2016

Fast könnte man über sie sagen: Alle Jahre wieder, ganz ohne Schneehauben auf Gartenzäunen, Mauerpfosten, Tannenbäumen… Gemeint ist die Adventszeit. Sie ist draussen so anders als in unserer alten, drinnen behaltenen Vorstellungswelt. Aber müssen wir uns nicht einfach nur umgewöhnen, gewöhnen an die neuen Bilder, auch im Gebirge? Vier lose Gedanken kamen mir dort. Ich schrieb sie auf.

20. Dezember 2016
Transgression und Regression

Wenn es im Herbst still wird im Gebirge, dann wird es auch manchmal zeitlos und im Vakuum durch das man schreitet, erlebt man Unerwartetes. So geschah es mir letztens, im Oktober, als mir die Landschaft in einem Rollenspiel vom Atem der Äonen erzählte.

5. November 2016
Der Wolf geht um

Der Wolf steht für Wildnis, Kanada-Romantik. Taucht er in unseren Bergen, auf so bringt er die Gemüter durcheinander. Er fasziniert, er stört. Müssen wir ihn fürchten oder er uns?

24. September 2016