Thema: Volkens Bild der Woche
Gestern, auf dem Aussichtsturm des Zürcher Stadtbergs, eine Begegnung.
Üetliberg, 1. Februar 2012.
Drei Männer im Schnee.
St. Antönien, 29. Januar 2012.
Viroula, Piz (Zuoz). Urk. 1536 Araviroula, in Valle Rauirolae. Abl. von vorröm. rova “Erdschlipf, Riss, Sturz” mit Doppelsuffix -ari-ola. (Andrea Schorta, Wie der Berg zu seinem Namen kam, Chur 1991).
Zuoz, 26. Januar 2012.
Winter. Die Seen scheinen durch, als wären sie aus Glas. Zumindest auf den ersten Metern. Wo Himmel aufhört und Wasser beginnt, zeigt sich nur am vereinzelt angewehten Laub, das friedlich Schiffchen fährt. Und am Knick der mittleren Dalbe*.
Au am Walensee, 17. Januar 2012.
* Zugegeben, die Dalbe gehört nicht zu meinem Wortschatz, ich hab sie mit dem Internet gefischt. Obwohl mir der Blick in Seen ausserordentlich gefällt, bin ich weder Seefahrer noch Fischer, kein Kapitän und keine Wasserratte. Mein Verhältnis zu grossen Wasseransammlungen, so faszinierend sie mir auch erscheinen, ist eher vorsichtig. Es sei denn, es handle sich um ein Schneeflockenmeer.
18. Januar 2012Ein prächtiges Abheben in ein neues Jahr voller Höhenflüge. Und nicht vergessen: stets der Sonne entgegen!
Zürich-Manegg, 26. Dezember 2011.
Ja, Annette, recht hast: Herzlich willkommen, holder Winter! Auch wenn der Besitzer dieser Scheibenwischer und des daran befestigten Autos über den grosszügigen Schneefall möglicherweise nicht nur glücklich sein mag…
Göschenen, 17. Dezember 2011.
Gemeldet hatte er schön, für den Süden. Und so sah es aus, gestern, am tiefsten Punkt der Schweizer Oberfläche: nur bedingt Kletterwetter, höchstens. Egal – Hauptsache draussen.
Ascona, 11. Dezember 2011.
Auf der Suche nach Schnee und Sonne an der Hundwiler Höhi. Gefunden: spärliche Überreste des einen, zaghafte Versuche der anderen. Geht auch ohne, ganz gut.
Gontenbad, 8. Dezember 2011.
Erster Advent. Noch kein Winter. Dafür ein grandios sterbender Herbst, eine unfassbar schön vor sich hinrostende Natur.
Salmone (Onsernone), 27. November 2011.
Eine Lärche, am Weg von der Chamona d’Ela nach Filisur. Festhalten wollte ich sie nicht, das tönt nach Festnehmen (oder Einfrieren). Ich hab sie laufengelassen.
Bei Filisur, 3. November 2011.

