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	<title>Kommentare zu: Monte Contrario</title>
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	<description>Autoren - Bücher - Texte - Events</description>
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		<title>Von: admin</title>
		<link>http://bergliteratur.ch/monte-contrario/comment-page-1/#comment-1046</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 07:03:46 +0000</pubDate>
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		<description>Herzlichen Dank, Heini, für die schöne Ergänzung.
Emil</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlichen Dank, Heini, für die schöne Ergänzung.<br />
Emil</p>
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		<title>Von: Heini Gächter</title>
		<link>http://bergliteratur.ch/monte-contrario/comment-page-1/#comment-1044</link>
		<dc:creator>Heini Gächter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 06:54:31 +0000</pubDate>
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		<description>Ich erinnere mich noch genau an das Unternehmen: Beim Biwak im Steinbruch legten wir Zeitungen auf den harten Grund, die Daunensäcke darauf. Irgendwann drückten uns beinahe die Knochen durch die Haut. Aufbruch in der Dunkelheit, als die ersten Arbeiter mit ihren Macchinas anrollten. Die Angst in der unsäglich langen, steilen, grasdurchsetzten Flanke. Anschliessende Kletterei ohne Haken, selten ein Bloch für eine dürftige Selbstsicherung. Kurzes Gipfelglück und Abstieg, zunächst durch Felder duftender Heidelbeeren, die wir wegen des Zeitdrucks nicht pflücken konnten. Der Entscheid zum Notbiwak, weil der Abstieg im Dunkeln zu gefährlich gewesen wäre. Wir fanden nur wenig dürres Gras für ein Feuer, schichteten es auf, Steine darum als Wärmespeicher. Wir hatten nur Windjacken dabei, das Seil als Unterlage. Nach Mitternacht zündeten wir das Feuerchen an, kurzes Auflodern. Die Beine steckten wir in die Rücksäcke, die aufgewärmten Steine darunter. Dann wieder unkontrollierbare Schüttelfröste. Ich weiss seither, dass diese kurze Wärmeschübe in den Muskeln erzeugen. Aufbruch im Morgengrauen, mit steifen Gliedern erreichen wir die Stadt... Und seither stehen für mich drei Dinge stellvertretend für Italianità: Die frühmorgends geöffnete Bar, süsse, luftige Brioches und der unbeschreibliche Duft feinen Kaffes.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erinnere mich noch genau an das Unternehmen: Beim Biwak im Steinbruch legten wir Zeitungen auf den harten Grund, die Daunensäcke darauf. Irgendwann drückten uns beinahe die Knochen durch die Haut. Aufbruch in der Dunkelheit, als die ersten Arbeiter mit ihren Macchinas anrollten. Die Angst in der unsäglich langen, steilen, grasdurchsetzten Flanke. Anschliessende Kletterei ohne Haken, selten ein Bloch für eine dürftige Selbstsicherung. Kurzes Gipfelglück und Abstieg, zunächst durch Felder duftender Heidelbeeren, die wir wegen des Zeitdrucks nicht pflücken konnten. Der Entscheid zum Notbiwak, weil der Abstieg im Dunkeln zu gefährlich gewesen wäre. Wir fanden nur wenig dürres Gras für ein Feuer, schichteten es auf, Steine darum als Wärmespeicher. Wir hatten nur Windjacken dabei, das Seil als Unterlage. Nach Mitternacht zündeten wir das Feuerchen an, kurzes Auflodern. Die Beine steckten wir in die Rücksäcke, die aufgewärmten Steine darunter. Dann wieder unkontrollierbare Schüttelfröste. Ich weiss seither, dass diese kurze Wärmeschübe in den Muskeln erzeugen. Aufbruch im Morgengrauen, mit steifen Gliedern erreichen wir die Stadt&#8230; Und seither stehen für mich drei Dinge stellvertretend für Italianità: Die frühmorgends geöffnete Bar, süsse, luftige Brioches und der unbeschreibliche Duft feinen Kaffes.</p>
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